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Statusbericht

So.
Jetzt habe ich schon eine ganze Weile nicht mehr geschrieben und es ist viel passiert.
Die Uni hat begonnen und damit der Zeit der Arbeitslosigkeit ein Ende gesetzt.
Ja, ich bin jetzt offizieller Student „Bachelor Fachbezogene Bildungswissenschaften Germanistik und English Speaking Cultures“ an der Uni Bremen!
Der Vorlesungsplan ist ziemlich krank, ich habe teilweise (heute) von 0800 bis 2200 Uhr Veranstaltungen, allerdings mit 45 Std Pause dazwischen. Yeah.
Ansonsten geniesse ich es sehr, mal wieder ein bisschen am Kopf gekitzelt zu werden. Die Zeit fliegt nur so dahin – wir haben ja schon November! – und ich bin gerade dabei, ein System für meine Notizen usw. zu entwickeln.

Jetzt ist die erste 5Std-Pause wieder rum und ich fahre wieder zu Uni zurück..

Netbooknews, eine Seite die mich bereits seit März täglich begleitet, hat mal wieder ein Gewinnspiel herausgebracht!
Um dort teilzunehmen, kann man verschiedene Dinge tun.
Unter anderem einen Blog-Eintrag über das Gewinnspiel schreiben, was ich hiermit getan habe.
Mehr dazu unter

http://www.netbooknews.de/9989/gewinnspiel-samsung-nc20-und-runcore-pro-iv-ssd-zu-gewinnen/

Angenehmer, ruhiger Schlaf..
Plötzlich ein Ohrenbetäubender Lärm.
Ich schrecke auf – was soll das denn jetzt? Habe ich wieder zu lange geschlafe?!
Ein Blick auf die Uhr zeigt mir es ost 07:03… Also eigentlich eine Zeit, in der viele noch Schlafen.
Ich schaue aus dem Fenster.
Der Arschlochgärtner draussen meint, er muss jetzt um diese Zeit mit einem Handmäher die Ecke schneiden.
Was für eine Welt.. Ab 08:00 Uhr könnte ich sowas ja noch verstehen, aber umd 07:00 Uhr ist wirklich eine Zumutung!

Nachtrag:
Seit 07:40 ist nun wieder Ruhe!
Die spinnen doch alle, was sollte das denn jetzt??!
Morgenappell?

Nachtrag2:
Die Ruhe ging genau bis 13:04… Dann wars wieder ca eine Stunde lang laut. Machen die das extra?

Durchs Fenster schaut er,
wartet lauernd auf den Schlaf,
der kommen wird ihm das Licht zu nehmen,
jenes Licht, das er bewachen muss,
denn es ist seine Aufgabe, das Feuer zu schüren.

Der Schlaf wird es nehmen,
es von ihm reissen und fort werfen,
fort in die Welt, wo die anderen Lichter liegen.

Er wird dann ruhen, im Dunklen,
doch das Licht wird dort sein,
dort in der Welt, wo die anderen Lichter sind.

Und am Morgen,
wenn der Schlaf zäh wie Sirup
wieder aus dem Fenster verschwindet,
dann wird er das Licht suchen
und es wird ihm erzählen von der Welt.

Aber noch sitzt er dort, denn der Dieb,
der so sehr herbeigewünschte,
er kommt nicht – vielleicht hat er ihn vergessen.

Es ist die Nacht des Tages, an dem er schreiben soll
über die Lyrik und über die Schriften.
Doch die Worte, die untreuen, sie kommen schon jetzt,
umwerben ihn und halten ihn wach.

Es ist eine Nacht wie so viele,
Nacht der Worte – eine Nacht der Qual!
Lang liegt er wach, starrt an die Wand
mit Bildern vor trüben Augen,
lässt Welten entstehen, Universen zerfallen
in seinem Geist.

Vom Strudel hinab,
gerissen ins Chaos der Schöpfung.
Worte, flüsternd necken sie ihn,
wollen durchfließen um wieder zu gehen.

Er hat nachgegeben.
Schlaf…

Daran könnte ich mich gewöhnen..
Mit einem Kaffee und meinem kleinen Netbook ausgestattet auf dem Balkon frühstücken.
Schön frische Luft hier draußen, das Rauschen der Autobahn aus der Ferne klingt fast wie das Meer…

So kann man sichs doch gut gehen lassen, da weiss ich doch genau, wieso ich unbedingt einen Balkon in der neuen Wohnung haben wollte.
Milena die arme ist jetzt wohl schon bei der Arbeit, ich muss aber auch bald los und das neue Bett abholen.

Gestern hat mich eine Arschlochwespe gestochen. Das Dreckvieh wollte sich in meinem Mund graben und als ich dann aus Reflex geprustet habe, ist ihr nichts besseres eingefallen als ihren Stachel in meine Lippe zu bohren. Na dann prost. Für solche random-aggro-Aktionen habe ich ja nun überhaupt kein Verständnis. Dann konnte ich die Wespe nichtmal plattmachen weil sie weggeflogen ist. Anscheinend hat sie dann auch gleich Verstärkung geholt, denn die nächste halbe Stunde besuchten mich noch ein paar aggressive Wespen (diesmal zum Glück ohne Stachelkontakt).
Na, jetzt weiss ich wenigstens dass ich nicht gegen Wespenstiche allergisch bin, das ist doch auch mal was :o

Irgendwie funktioniert die Rechtschreibprüfung hier auf dem neuen System noch nicht (nur Englisch, wie mir scheint) -
wer also einen Rechtschreibfehler entdeckt, darf ihn behalten.

Während ich hier also sitze und bei diesem total kranken Lied mein restliches Leben in Form einer kleinen weißen Pille zu mir nehme, derweil mich der aus dem offenen Fenster kommende Geruch der Zigarette meines Lungenkranken Nachbarn umwabert und ich eigentlich total Lust auf einen Kaffee hätte, komme ich mal wieder ins Grübeln.
Und dabei fällt mir auf, dass mir beim inzwischen übrigens erfolgreich beendeten Umzug so einige alte kleine Texte von mir in die Hände gefallen sind, die ich eigentlich schon vergessen hatte. Ich werd mal sehen dass ich die Tage etwas davon online stelle – wenn es sich denn überhaupt lohnt, schließlich sind solche Texte manchmal beim zweiten Lesen plötzlich total uninteressant.

Bis ich den Weg in den Keller finde, in dem der Papierkram eingelagert ist, kann ich ja mal ein kurzes Update zum Besten geben:
Umzug ist wie gesagt gelaufen, hier und da nochmal ne Kleinigkeit zu schrauben aber das ist dann auch alles.
Und ich habe so nebenbei letzte Woche meine Zulassungsbestätigung bekommen! Damit ist es dann so ziemlich offiziell, dass ich meine Studienpläne verwirklichen können werde. Da fällt mir schon eine mittlere Gebirgskette von den Schultern..
Jetzt muss ich nur hoffen, dass sich mein Kreislaufzustand verbessert, momentan ists noch nicht so richtig tolle.
Nunja, jetzt gibt es eine kleine Dusche für Clas und dann schaue ich mit mal im Viertel ein Bett an, das wir vielleicht kaufen wollen..

Bis die Tage!

Neuigkeiten

Die letzten Wochen ist viel passiert…

Die Abschlussprüfung zum Tanzlehrer ADTV habe ich vergeigt.. Na super.
Dank einer wahnsinnig tollen Regeländerung, von der ich leider nichts wusste, musste ich auch noch die gesamte Prüfung bis zum Ende machen, obwohl ich bereits vor der Halbzeit der Theorieprüfung (Praxistanzen geschafft) hätte aufhören können.
Die zweite Hälfte hätte ich dann übrigens bestanden.. Da sass ich nun am Ende der Prüfung und wusste, im letzten Fach (Jive) nicht durchgefallen zu sein – hatte extra gefragt. Also wäre im schlimmsten Fall eine Nachprüfung (ein Fach) dran gewesen – kein Problem. Dachte ich jedenfalls, denn nach der neuen Regelung wird einem erst am Ende das Ergebnis gesagt, egal wie es war!
Da hätte ich mir einiges an Nerven und Energie sparen können.. Und an enttäuschter Hoffnung. Na schönen Dank auch!
Irgendwie scheint das meins nicht zu sein, der zweite Versuch auch daneben. Diese blöde Regelung, dass man bei zwei nicht bestandenen Fächern ALLES wiederholen muss bringt mich dazu, die Sache an den Nagel zu hängen.

Nach dieser herben Enttäuschung nun die guten Nachrichten:
Seit gestern weiss ich, dass ich sowohl den TOEFL-Test für Englisch (115 von 120 Punkte – ziemlich gut!), als auch den Aufnahmetest Deutsch an der Uni Bremen bestanden habe!
Damit ist meinen Studienplänen ziemlich gut der Weg geebnet, die mir bekannten Hürden wären überwunden – hoffentlich kriege ich dann jetzt auch einen Platz!

Darüber hinaus haben wir seit Mittwoch die neue Wohnung und ab nächste Woche wird der Umzug dann wohl (endlich) in die heisse Phase gehen.
Nach der langen Wartezeit seit Dezember passiert jetzt endlich wieder etwas! Es geht vorran.
Ein gutes Gefühl.
:o

Juniupdate

Das Jahr rennt nur so vorbei, diesen Sonntag ist schon Mittsommer und damit auch die Mitte des Sonnenjahres! Naja, nebenbei auch noch der „Sommeranfang“, obwohl ab da ja die Tage schon wieder kürzer werden..
Zu meinen Steviaexperimenten gibt es bisher noch nichts neues, Blutdrucktechnisch ebenfalls nicht, da ich mein bisheriges Medikament im ersten Anlauf nicht richtig vertragen und daher vorläufig abgesetzt habe, bis meine „Heisse Phase“ in ca einer Woche endet:
Nachdem ich mich nun so langsam von einer mittelschweren Grippe erholt und die Aufnahmetests für die Uni hinter mir habe (Ergebnis bisher unbekannt), stecke ich mitten in der Vorbereitung für meinen letzten Versuch, die Abschlussprüfung zum ADTV-Tanzlehrer erfolgreich zu beenden.
Ich bin froh wenn das alles vorbei ist, die ganze Sache dauert bereits viel zu lang (vier Jahre Ausbildung und 1 Jahr Praktium weil mein Zivi schlecht getimed war). Es war eine lehrreiche, aber auch ziemlich schwierige Zeit mit all den Hindernissen, die eben so auftauchten (wer mich kennt weiss was ich meine).
Es ist doch ein seltsames Gefühl, die Zeit als Tanzlehrer-Azubi jetzt endlich so oder so abzuschliessen – sollte dieser zweite Versuch nichts werden, hänge ich die Ausbildung (die ja inzwischen ohnehin eigentlich gar nicht mehr stattfindet seitdem Ilka mich rausgeworfen hat) an den Nagel. In einiger Hinsicht hätte ich das vielleicht sowieso schon vor drei Jahren tun sollen..
Nach der Prüfung kommt dann im Juli mein Umzug nach Bremen; ich freue mich schon auf eine gemeinsame Wohnung mit Milena (mit Balkon ^^).
Whatever, jetzt Ärmel hochgekrempelt und durch da. Wenigstens kann ich dieses Jahr Mittsommer einigermaßen vernünftig feiern – zwar nicht an den Externsteinen oder ähnliches, wie ich es mit eigentlich wünschen würde, aber immerhin in Ruhe alleine.

Nachdem ich in den letzten zwei Tagen einen langzeit-Blutdrucktest und einen Langzeit-EKG über mich ergehen lassen musste, fühle ich mich nun ohne Aufkleber und elektronische Anhängsel sehr befreit.

Die Unibewerbungen sind in Vorbereitung und für den letzten Anlauf für die Tanzlehrerprüfung bin ich auch angemeldet.. soweit läuft das Organisatorische also recht gut.

Jetzt habe ich mir mal (jaja die liebe Neugierde..) 100g Steviablätter zukommen lassen. (bestellt bei NatureVita)
Kurzer Auszug aus http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana

Seit Jahrhunderten wird Stevia rebaudiana schon von der indigenen Bevölkerung Brasiliens und Paraguays als Süßstoff und Medizin verwendet. Die Guaraní-Indianer nennen es ka’a he’ê (Süßkraut) und nutzen es, um ihren Mate-Tee zu süßen. Ebenso wird es zum Süßen anderer Tees und Nahrungsmittel verwendet.

Diverse Texte im Internet über Stevia haben mich dazu gebracht, es mal auszuprobieren. Die Pflanze ist als Süßstoff in der EU nicht zugelassen, wird allerdings in vielen anderen Ländern (z.B. Japan) schon seit vielen Jahren verwendet. Ausserdem mag ich Matetee sehr gerne und bin neugierig, wie er „original“-gesüsst so schmeckt. Da allerdings eventuelle Nebenwirkungen zwar unwahrscheinlich (siehe andere Länder) sind, aber nicht ausgeschlossen werden können (sonst wäre die Pflanze in der EU sicher schon lange zugelassen) plane ich natürlich nicht, allen Zucker in meiner Nahrung durch Stevia zu ersetzen. Die Versuchung ist trotzdem gross, ein kalorienarmes Süssungsmittel zu haben.
Und das beste: Stevia soll Blutdrucksenkend wirken – noch ein Grund, gerade in meiner momentanen Situation, dieses Kraut einmal auszuprobieren.
Versuch macht Kluch, also los:

Ich koche mir 200ml Wasser auf und lasse die Blätter (2g) 10 Minuten darin ziehen. Da die gelieferten Blätter ziemlich „fusselig“ sind, giesse ich alles danach durch einen Kaffefilter ab.
In der Zwischenzeit nehme ich ein kleines Blatt und zünde es an – der Verbrennungsgeruch interessiert mich ebenfalls!
Beim Verglimmen riecht Stevia ein wenig krautig/holzig, aber es entstehen ebenfalls „warme“ Geruchskomponenten, die mir gefallen. Erinnert entfernt an Weihrauch.
In einschlägigen Hanfforen schwören übrigens einige darauf, es beim Joint statt Tabak zu verwenden – na wers mag..

Der „Tee“ ist fertig gezogen, jetzt bin ich ja mal gespannt.. Stevia soll die 100-fache Süsskraft von Zucker haben, süss sollte es also sein.

Wow.
Der Steviatee schmeckt ganz leicht krautig und SÜSS!
Die geringe Dosierung war recht stark – der Steviatee hat eine Süsse, die mich an eine Mischung aus Honig und Süssholz erinnert.
Nicht so aufdringlich wie Zucker, trotzdem bilde ich mir ein dass es Geschmacksverstärkend (wie Zucker ja auch) wirken könnte:
Die Süsse verweilt recht lange im Mund, der „säuerliche“ Nachgeschmack, den man bei Zucker hat, bleibt aus.
Folglich scheint der Süssstoff tatsächlich nicht vergärbar zu sein – damit ist er auch Zahnschonend, weil die Bakterien im Mund ihn nicht verdauen und ihn folglich auch nicht zu Milchsäure vergären können.

Durch die lange Verweildauer der Süsse im Mund tritt recht schnell eine Art Sättigung ein – der Tee wird nach 2-3 kleinen Schlucken schon fast eklig-süss, als hätte ich eine VIEL höhere Mege Zucker darin gelöst!

Dieses Kraut ist echt interessant. Ich denke da vor allem an eine Anwendung z.B. im selbstgemachten Wein.. :)

Nachtrag:
Der Tee wurde beim Trinken immer süsser.
Nach einer Pause von 10 Minuten ging es wieder, anscheinend ist dieser Süsserverstärkende Effekt eine Folge des langen Nachgeschmacks.
Da es mir dann doch zu süss wurde, habe ich den Tee nicht ausgetrunken.
Ich werde ihn hier stehen lassen und nach einem kleinen Mittagsschläfchen als Süssstoff für einen Matetee verwenden.

Nachtrag 2:
Der Tee ist inzwischen abgekühlt. Die Anfangs hellgrüne Farbe ist einem tiefdunklen Grün gewichen. So habe ich das auch schon bei z.B. Matetee beobachtet.
Die Süßkraft ist unverändert stark.
Den Matetee werde ich verschrieben, die Zeit wird mir zu knapp.

Nachtrag 3 (15.05.2009):
Mit Matetee gefällt es mir nicht so gut, was daran liegen könnte, dass ich den sowieso nur ungesüsst trinke.
Genauso geht es mit bei Kaffee.
Im Yogi-Tee (Kräuterteemischung) dagegen ist es super! Den trinke ich sehr gern gesüsst und da passt der süssholzähnliche Geschmack perfekt dazu, die Süsse sowieso.
Roten Tee mag ich mit Zucker lieber, die Süssholznote passt da IMO gar nicht.
Mit Met wird am Wochenende nochmal getestet (Kurztest war vielversprechend!)
Es geht mir nicht darum meinen Wein immer damit zu süssen – nur wenn er leicht aber süss sein soll.
Bei Bier ist das anders, ein Honigbier KANN nur so gesüsst werden (oder durch technische Hilfsmittel wie Pasteurisation)
Der Wein ist übrigens nur für privaten Gebrauch bestimmt! In Verkehr bringen von mit Stevia gesüssten Lebensmitteln ist in der BRD (noch) verboten!!
Natürlich sollte man den Met nur als Fußbad nutzen ;)

letzte station

Schlussbier bei Heinheuer.
Bilanz:
Samstag: ca 55,5 km
Sonntag: ca 84 km
Gesamt: ca 139,5 km an zwei Tagen.

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